High End PC zur Bearbeitung von Bildern und Videos selbst gebaut

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High End PC zur Bearbeitung von Bildern und Videos selbst gebaut

Als ich vor ein paar Wochen vom Celebrate Live Festival zurück kam, war für mich klar ich musste in meinem Workflow etwas verändern damit ich in Zukunft für so große Aufgaben besser gewappnet bin.  Ich wusste, wenn ich professionell arbeiten  brauche ich einen professionelleren Workflow und da spielt mein Lightroom Arbeitsplatz eine wesentliche Rolle.
Während des Festivals das 10 Tage ging habe ich über 8000 Bilder gemacht die ich abends, zurückgezogen in meinem Zimmer dann auf meinem Notebook, einem ASUS N750 (Core I7, 2.4GHz, 12GByte DDR-RAM, SATA-Platte), entwickelt und selektiert habe. Trotz der doch ganz ordentlichen Größe meines Arbeitsspeichers ging die Baerbeitung mit Lightroom (V8.4) gefühlt viel zu schwerfällig, ich bin nach ein parra Tagen dann dazu übergangen wirklich im Schnellverfahren ohne die Bilder genauer zu betrachten auszusuchen, dabei habe ich mich voll auf meine Intuition und mein Gefühl verlassen. Trotzdem ging es jeden Tag Stunden, oft bis früh in den Morgen bis ich fertig war und endlich den Export starten konnte. Druck entsand schon ordentlich da ich am nächsten Morgen meistens zum Meeting um 9h die Bilder brauchte damit Ina und ich uns die besten und geeignetsten Bilder aussuchen konnten für die Social Media Seiten. Ziel war es zeitnah das Festival für alle die nicht auf dem Festival sein konnten oder auch für die die da waren und Freude haben an den Bildern und Geschichten dazu teilhaben lassen zu können.
Eine ähnliche Erfahrung was die entwicklung und Selektion von Bildern in großen Mengen angeht habe ich gemacht als ich von meiner Botwana Reise zurück kam (mit etwa 10000 Bildern :-)). Es ist echt mühsam diese
auf meinem Notebook zu bearbeiten… Lange Geschichte kurzer Sinn… ich habe richtig investiert um in Zukunft schneller und komfortabler meine Arbeit mit Lightroom zu gestalten. Ich hab mir nach einem Vorschlag von
Gunther Wegner (https://gwegner.de/) meinen eigenen PC zusammen gebaut hier kurz die Eckdaten

Prozessor 
AMD RYZEN™ THREADRIPPER 1950X 16x 3.40GHz So.TR4 WOF
RAM  
Crucial CT2K16G4DFD824A 32GB (16GBx2) Speicher Kit (DDR4, 2400 MT/s, PC4-19200, Dual Rank x8, DIMM, 288-Pin)
SSD  
NVM m2 Samsung 970 EVO 1 TB NVM M.2 SSD,  SSD NVM m2 Samsung 970 EVO 512MB NVM M.2 SSD
Festplatten   
WD Blue 6TB Interne Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll)), SATA 6 Gb/s BULK WD60EZRZ
WD Red 6TB SATA 6Gb/s 256MB Cache Internal 8,9cm 3,5Zoll 24×7 IntelliPower optimized for SOHO NAS systems 1-8 Bay HDD Bulk, NASware 3.0
Gehäuse
Anidees AI Crystal Cube V2 Gehärtetes Glas mit Zwei Kammern EATX/ATX PC Gaming Gehäuse Lite Version – Weiß AI-CL-Cube-W-Lite2


Netzteil
Corsair HX750 PC-Netzteil (Voll-Modulares Kabelmanagement, 80 Plus Platinum, 750 Watt, EU)
Mainboard
MSI X399 SLI Plus
Grafikkarte
GEFORCE RTX 2060 Super Gaming X 8GB
Prozessor-Lüfter
Noctua NH-U14S TR4-SP3 140mm Premium CPU Kühler für AMD TR4/SP3, braun/beige
Lüfter
Noctua NF-A15 PWM, Leiser Premium-Lüfter, 4-Pin (140mm, Braun)

und dann habe ich auch gleich noch investiert in einen guten Monitor der eine hardware Farbkalibrierung unterstützt wo ich mich dann auch auf die “Echtheit” der Farben verlassen kann.
Meine Wahl viel nach langer Recherche im Internet auf den Eizo CS2730 68 cm (27 Zoll) . Hab den etwas günstiger über den Amazon Marketplace bekommen.
Auch die Einzelteile für den PC habe ich ohne Ausnahme bei Amazon bestellt.
Alles in allem eine Investition von etwa 4700€ inklusive Monitor.

Der Zusammenbau war bis auf die Verkabelung die zum Teil etwas knifflig war, wie z.B. die USB Verkabelung der USB-Ports am Gehäuse, relativ problemlos und gut zu machen.
Spannend war der Augenblick des ersten Einschaltens…. wird wohl alles funktionieren oder fliegt mit die Kiste um die Ohren … 🙂 und wie laut sind die vielen Lüfter bloss, ich hatte bis
dato ja schon viele Jahre nur noch mit Notebooks gearbeitet. War mir einfach lieber weil flexibler und universeller einsetzbar, da ich nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden bin.

Was soll ich sagen, ich schaltete ein und dacht läuft er schon … nichts kein Geräusch wahrnehmbar… unglaublich, kannte ich bislang so nicht wow dachte ich und freute mich sehr darüber dass er
gebootet hatte aber auch das die Lüfter nicht zu hören sind, was man hört wenn man aufmerksam lauscht sind die Geräusche die die zirkulierende Luft im Gehäuse macht, KLASSE !

Die Arbeit mit der neuen ja man kann ruhig sagen Workstation, das ist sie für mich, macht riesiegen Spaß ! ist ein ganz neues Gefühl beim Arbeiten mit Lightroom.

Wie ist da eure Erfahrung bei der Arbeit mit Lightroom an eurem Arbeitsplatz ? schreibt mir ich würde mich freuen wenn ihr meinen Blog beleben würdet.

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